Stephan Schulz
Costa Rica ist ein Paradies für Naturliebhaber. Endlose Bilderbuchstrände wechseln sich mit rauchenden Vulkanen ab, kühl-feuchte Nebelwälder mit hohen Bergen und Tälern. Vor allem aber glänzt das kleine Land mit einer exotischen Tier- und Pflanzenwelt, die inmitten intakter Regenwälder lebt. Zu Pferd, per Boot und mit öffentlichen Verkehrsmitteln war Stephan Schulz viele Monate unterwegs, um die Naturschätze des Landes mit der 3D-Kamera einzufangen. Vor allem im Makrobereich offenbaren sie ihre ganze Formenvielfalt.
Outdoorfans erwartet eine unglaublich vielfältige Erlebniswelt. So durchwanderte Stephan Schulz in einem mehrtägigen Urwaldabenteuer die Osa-Halbinsel und erlebte vom Gipfel des fast 4.000 m hohen Cerro Chirripó den Sonnenaufgang. Er bestaunte farbige Kraterseen und Lavaströme und erlebte, wie unzählige Bastardschildkröten gleichzeitig ihre Eier ablegen.
Das absolute „Highlight“ der costa-ricanischen Natur entdeckte er jedoch in den Gewässern vor der Isla del Coco. Schwärme von Hammerhaien, Rochen und anderen Großfischen machen diesen Tauchplatz zum weltweiten Nonplusultra für Unterwasserfotografen. Dank der 3D-Technik findet die nächtliche Jagd der Weißspitzenriffhaie scheinbar mitten im Vortragssaal statt!
Neben den Naturerlebnissen war die Reise auch von Begegnungen mit den Costa Ricanern geprägt. Da ist zum Beispiel Antonio, der im nächtlichen Regenwald auf Insektenfang geht, um neue pharmazeutische Wirkstoffe zu entdecken, oder Heimi, der stolze Sabanero, der schon als Kind davon träumte, als Cowboy den Tag im Sattel zu verbringen. Er besuchte Indianerstämme und traf deutsche Auswanderer, die dem Reiz des Landes erlegen sind, wie Volker, der sich an der Karibikküste den Traum von einer eigenen Bananenplantage erfüllt hat.