Auf dem Landweg nach New York
Anne Knödler, Elisabeth Oertel und Johannes Fötsch
Eine Kult-Show der deutschen Vortragsszene
Von Deutschland nach New York - zweieinhalb Jahre lang fuhr das fünfköpfige Künstlerkollektiv «Leavinghomefunktion» immer Richtung Osten. Erst durch Europa und die Länder der ehemaligen Sowjetunion, dann durch die USA und Kanada. Ihre sowjetischen Motorräder sorgten für gemächliches Vorankommen, unzählige Pannen und unglaubliche Abenteuer - beste Voraussetzungen, um mit Land und Leuten in Kontakt zu kommen.
Anne Knödler, Elisabeth Oertel, Efy Zeniou, Kaupo Holmberg und Johannes Fötsch wollten ihre Komfortzone verlassen und auf dem Landweg nach New York reisen. Was wäre dafür besser geeignet als alte Ural-Motorräder mit Beiwagen?
40.000 Kilometer tuckerten die fünf über feinsten Teer, endlose Holperpisten, einsame Waldwege, durch tiefe Sümpfe und reißende Flüsse. Bei jedem Stopp gab es Einladungen zum Plaudern, zum Tee, zum Bleiben. Menschen öffneten ihre Garagen, suchten nach Ersatzteilen und halfen bei Reparaturen.
Sie überquerten die «Straße der Knochen», standen in Kasachstan vor Gericht und irrten durch die mongolische Steppe. Den Fluss Kolyma befuhren sie bis zur Mündung mit Flößen - angetrieben von den Motoren ihrer Maschinen. Nach der Beringstraße ging es entlang der Westküste bis nach Los Angeles und schließlich nach New York City. Gelbe Taxi - Schwärme und Smartphone-Blitzlichtgewitter bildeten das große Finale.